Investitionen 2009


25.09.2009
Mehrere Spenden für das Krankenhaus St. Josef

Ein Buchloer Bürger spendete spontan 1000 Euro anlässlich seines 80. Geburtstages. Aus der Nachbargemeinde Waal kamen vergangene Woche 1100 Euro und eine Bürgerin aus dem Buchloer Westen spendete ebenfalls 1000 Euro – dies alles sind Beispiele des kontinuierlichen Mittelzuflusses an den Krankenhaus-Förderverein und die somit die Wertschätzung des Krankenhauses St. Josef für diese Region. Zusammen mit den Mitgliedsbeiträgen der mitlerweile 1482 Mitgliedern konnte Vorsitzender Ferdinand Boberach nunmehr weitere Ausstattungen im Wert von 10.862 Euro an das Buchloer Krankenhaus St. Josef überreichen. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich damit auf über 210.100 Euro.

Für die Mitglieder und Spender sei es nicht selbstverständlich, dass man in Buchloe noch ein „ortsnahes Krankenhaus“ habe und sie wüssten, dass es in der heutigen Zeit keine Bestandsgarantie mehr gebe. Stellvertretend für die „vielen kleinen und großen Spender“ hatte Boberach bei der Spendenübergabe Frau Ilse Polzer eingeladen, deren Mann vor seinem Tod „so gute ärztliche Behandlung“ vorgefunden hat und deshalb um Kondolenzspenden gebeten habe. Mit den vielen Investitionen, die in erster Linie den Patienten und dem Pflegepersonal zu Gute kommen, solle verhindert werden, dass es zu einem „Investitionsstopp“ komme.



Das Bild zeigt die Übergabe der neuen Wärmematte an die Intensivstation.
Von links: Irmgard Ablasser (2. Bürgermeisterin der Stadt Buchloe), Ferdinand Boberach (Vorsitzender des Fördervereins), Pflegedienstleiterin Schwester Lucita Berchtenbreiter, Ärztlicher Direktor  Dr. Ambros Ablasser, Alois Schmalholz  (stellv. Vorsitzender des Fördervereins) Chefarzt Dr. Rudolf Wörmann, Schwester Sandra Kretschmer (Intensiv- station) und Ilse Polzer.                                              Bild: Johann Seibold/Text: Anton Blum

Kritisch äußerte sich Boberach darüber, wenn an Buchloer Stammtischen nicht nachvollziehbare „Schauergeschichten“ über das Essen im Krankenhaus verbreitet würden. Vorgänge, die „unsere Arbeit“ immer mehr erschwerten und die Existenz des Hauses langfristig gefährden könnten. Ebenso würden Gerüchte verbreitet, dass Investitionen ins Kaufbeurer Krankenhaus verbracht worden seien und damit zur Verunsicherung vieler langjähriger Spender führen könnten.

Boberach verbürgt sich dafür, dass alle Anschaffungen des Fördervereins für das Buchloer Krankenhaus sind, dort eingesetzt werden und auch verbleiben. Dies bestätigt auch Pflegedienstleiterin Schwester Lucita Berchtenbreiter ausdrücklich.
So wie die jetzt angeschaffte Wärmematte für die Intensivstation, deren Nutzen für den Patienten Chefarzt Dr. Rudolf Wörmann besonders hervorhob. Bestimmte Körperfunktionen würden ohne Wärme leiden und so findet die mit Warmluft betriebene Matte Verwendung sogar während Operationen.




09.07.2009 

„Bilder für Geist und Seele“
Viele Spenden für das Buchloer Krankenhaus St. Josef

Es war das erste Mal in der Vereinsgeschichte des Krankenhausfördervereins, dass Mitarbeiter eines Unternehmens für St. Josef gesammelt hatten: Anlässlich des 100jährigen Firmenjubiläums der Buchloer Karwendelwerke spendete deren Belegschaft 600 Euro. „Das lag uns am Herzen“, betonte Prokurist Volker Buchholz bei der Übergabe. Zusammen mit Kondolenzspenden und Mitgliedsbeiträgen konnten so weitere 2 Toiletten- und Duschstühlen sowie ein „Wärmewagen für Infusionslösungen im OP“ im Gesamtwert von 4300 Euro angeschafft werden. Von einer ganz besonderen Spende zeigte sich Pflegedienstleiterin Schwester Lucita Berchtenbreiter schlichtweg „überwältigt“. Die Buchloer Künstlerin Renate Löhr schenkte dem Haus zwei Bilder. Rahmen und Glas steuerte die Glaserei Vogl aus Türkheim bei. Geist und Seele der Patienten und Mitarbeiter sollen damit angesprochen werden. Laut Boberach hat der Verein in den letzten sechs Jahren rund 199.000 Euro in das Krankenhaus investiert, bis zum Jahresende werden es voraussichtlich 206.000 Euro sein. Boberach zeigte sich zudem sehr zuversichtlich, was den Fortbestand des Buchloer Hauses angeht. Im Rahmen des Konjunkturpaketes II sollen nämlich 1,2 Millionen Euro in die energetische Sanierung und Modernisierung investiert werden. Boberach wertet dies als Indiz, dass die Politik an die Zukunftsfähigkeit des Hauses glaubt.


Im Bild von links: Fördervereins-Vorsitzender Ferdinand Boberach, Gudrun Weikert (Karwendel-Werke), Chefarzt Dr. Rudolf Wörmann, Pflegedienstleiterin Schwester Lucita Berchtenbreiter, Ralf Kratel (Abteilungsleiter Intensiv), die Künstlerin Renate Löhr und Prokurist Volker Buchholz (Karwendel-Werke).                   Bild und Text: Johann Seibold


15.05.2009 

„Es sind die großen und kleinen Spender im Stillen“
Förderverein übergibt 13.500 Euro an das Buchloer Krankenhaus St. Josef

Großzügige Spendeneingänge ermöglichten die Anschaffung weiterer moderner Krankenhausbetten. Für die Übergabe an die Pflegedienstleiterin Schwester Lucita Berchtenbreiter hatte der Fördervereinsvorsitzende Ferdinand Boberach unterschiedliche Personengruppen eingeladen, die „direkt oder indirekt dem Krankenhaus Gutes tun“.
Insbesondere die Belegärzte Dr. Heinrich-Peter Pitschi (Chirurgie), Dr. Rainer Beck und Dr. Lutz Hoppstock (Gynäkologie) sowie Dr. Karsten Lohscheidt, Dr. Hubert Berktold, Dr. Georg Krämer, Dr. Klaus Thomanek und Dr. Stephan Coenen (Orthopädie) garantierten dem Haus eine gute Auslastung. Immerhin werden mittlerweile rund 35 Prozent aller Endoprothesen (z.B. Hüft- und Kniegelenk-Operationen) im Landkreis Ostallgäu im Buchloer Krankenhaus implantiert. Boberach dankte für die „gute und qualifizierte Arbeit im OP“, die sich herumspreche und „in erheblichem Umfang den Fortbestand unseres Krankenhauses“ sichere.
Frau Renate Meitinger habe mit Krankheit und Tod ihres Mannes erfahren, wie wichtig ein wohnortnahes Akutkrankenhaus „in existenziellen Notsituationen“ sei. Und anstelle von Blumen und Kränzen sei auf dem Spendenkonto „ein sehr großer Geldbetrag“ eingegangen. Auch die „nicht persönlichen Mitglieder“ wie juristische Personen und Selbständige würden den Verein in „nicht unerheblicher Höhe“ unterstützen. Boberach bedankte sich dafür stellvertretend bei Anton Gundel von der Anna-Apotheke.
In den letzten fünfeinhalb Jahren seien 193.536 Euro in St. Josef investiert worden. Alleine aus den Mitgliedsbeiträgen der 1459 Mitglieder wäre diese Investitionssumme nicht aufzubringen gewesen. Es seien vielmehr die „vielen kleinen und großen Spender im Stillen“, die solche großzügigen Geschenke möglich machten.
Auch Bürgermeister Josef Schweinberger zeigte sich dankbar für die Spende und betonte, dass die Bevölkerung hinter dem Haus steht.


Im Bild von links: Dr. Georg Krämer (Belegarzt Orthopädie), Bürgermeister Josef Schweinberger, Dr. Hubert Berktold (Belegarzt Orthopädie), Ärztlicher Direktor Dr. Ambros Ablasser, Fördervereins-Vorsitzender Ferdinand Boberach, die Spender Renate Meitinger und Anton Gundel (Anna-Apotheke) sowie Pflegedienstleiterin Schwester Lucita Berchtenbreiter.
                                                                                                                     Bild und Text: Johann Seibold 


03.02.2009

Wieder viele großzügige Spenden für das Buchloer Krankenhaus

Dank des außergewöhnlichen Spendenaufkommens – innerhalb der letzten zwei Monate, waren 8.700 Euro eingegangen – konnte der Krankenhausförderverein weitere Gerätschaften anschaffen. Ganz oben auf der Wunschliste der Pflegdienstleitung standen diesmal zwei Rollstühle und ein Mobilisationsstuhl im Gesamtwert von 2.000 Euro, die unlängst an das Krankenhaus übergeben wurden. Vorsitzender Ferdinand Boberach bedankte sich für die „enorme Spendenbereitschaft“ der Bevölkerung und der Gewerbetreibenden, die sich besonders großzügig gezeigt hätten.
Auch das Personal der A und G-Station sowie der Ambulanz des Krankenhauses hatte zum wiederholten Male auf internen Weihnachtsfeiern für das Haus gespendet.
Pflegedienstleiterin Schwester Lucita Berchtenbreiter freute sich denn auch „riesig“ über die Zuwendungen, die Patienten und Personal gleichermaßen zu Gute kämen.
Und auch über eine zusätzliche, ungewöhnliche Einnahme konnte sich der Förderverein freuen: Im Krankenhaus war anonym ein Umschlag mit 825 Euro hinterlegt worden.
Boberach zeigte sich überzeugt, dass das Buchloer Haus „eine Zukunft“ habe, dafür setzten sich die 1.342 Mitglieder des Vereins ein. Nur eine große Mitgliederzahl hindere die „Politiker“ daran, eventuell für das Haus nachteilige Entscheidungen zu treffen. Im Februar sei deshalb eine große Mitglieder-Werbeaktion mit Unterstützung der Gemeinden aus der Verwaltungsgemeinschaft, der Kirchen, der Buchloer Apotheken und vieler Bürgermeister aus den Umlandgemeinden geplant. Dazu sollen 15.000 Flyer mit dem Motto „Wir arbeiten – spenden – kämpfen für unser Krankenhaus“ verteilt werden.



Im Bild von links: Der Vorsitzende des Buchloer Gewerbevereines, Niko Stammel, Krankenschwester Resi Strodel, Fördervereins-Vorsitzender Ferdinand Boberach, Pflegedienstleiterin Schwester Lucita Berchtenbreiter, Malermeister Ulrich Schütz und Krankenschwester Gertrud Rampp.                                              Bild und Text: Johann Seibold