Investitionen 2013

14.11.2013:

Schnelle und unbürokratische Hilfe
für das Buchloer Krankenhaus St. Josef

Von links: Zweiter Fördervereins-Vorsitzender Helmut Weiß, Vorsitzender Alois Schmalholz, Ärztlicher Direktor Dr. Rudolf Wörmann und Klinik-Leiter Ralf Kratel. Text und Bild: Johann Seibold

Nach Ansicht des Krankenhaus-Fördervereins bleibt die finanzielle Lage des Krankenhauses St. Josef auch in Zukunft angespannt. Daher mache es für den Verein Sinn, „Geld in die Hand zu nehmen“, sagte Vorsitzender Alois Schmalholz bei der jüngsten Spendenübergabe. Wie immer soll die Investition für Erleichterung bei Patienten und Pflegepersonal sorgen. Man habe wieder einmal auf „schnellem und direktem Weg“ ohne langwierige Genehmigungsverfahren gezielte Anschaffungen tätigen können. Diesmal waren es eine Sitzerhöhung in der Toilette der Physiologie und zwei sogenannte „Trittsensormatten“ im Gesamtwert von 2000 Euro. Klinkleiter Ralf Kratel bezeichnete die Sensormatten als „gute Hilfe in der Nacht“. Insbesondere in Verbindung mit dem Niedrigbett könne man damit feststellen, wann der Patient „raus will“.
Der Förderverein habe am Jahresende 2012 wegen der damals ungewissen Zukunft des Hauses „nicht mehr viel investiert“, so Schmalholz. Wegen der fehlenden Perspektiven seien auch die Mitgliederzahlen zurück gegangen. Nach der Bestandssicherung des Hauses freue sich der Verein jedoch „über jedes neue Mitglied, das uns nicht nur finanziell unterstützt“. Es lohne sich, „mitzumachen“!

11.10.2013:

Förderverein übergibt neugestalteten Aufenthaltsraum im Krankenhaus St. Josef

Von links: Klinikleiter Ralf Kratel, Fördervereins-Vorsitzender Alois Schmalholz, Chefarzt Dr. Arthur Schleich, Heinz Müller, zweiter Fördervereins-Vorsitzender Helmut Weiß und Fördervereins-Beirat Günther Förg.

Nach Ansicht des Buchloer Krankenhaus-Fördervereins prägen auch gepflegte Räumlichkeiten den Eindruck eines Krankenhauses. Deshalb hat er rund 4000 Euro in die Ausstattung des neuen Aufenthaltsraumes auf der A-Station investiert. „Hier haben wir eine Rückzugsmöglichkeit für Patient und Besucher, wo man sich wohlfühlen kann“, sagte Vorsitzender Alois Schmalholz bei der Übergabe des Raumes. Dass man immer wieder das Haus unterstützen kann, sei Mitmenschen wie Heinz Müller (im Bild Vierter von links) zu verdanken, der mit entsprechender Empfehlung eine großzügige Spende einer Bank ermöglichte.

Nach der Aufwertung des Hauses durch neue Chefärzte wie den Rheumatologen
Dr. Arthur Schleich sollten vor allem die Hausärzte die „erweiterten Angebote“ nutzen und die Patienten ins Buchloer Krankenhaus einweisen. Auch der kürzlich stattgefundene Gesundheitstag sei eine gelungene Werbung für die medizinischen Angebote gewesen,
so Schmalholz.

Von links: Bereichsleiterin Resi Strodel, stellvertretender Fördervereins-Vorsitzender Helmut Weiß, Schriftführer Helmut Böck, Chefarzt Dr. Peter Meyer und Fördervereinsvorsitzender Alois Schmalholz

Ein weiteres „Niedrigbett“ finanzierte unlängst der Krankenhaus-Förderverein. Als „erhebliche Erleichterung“ vor allem beim Betreuen von übergewichtigen Personen stufte Chefarzt Dr. Peter Meyer die Anschaffung ein. Gleichzeitig geht eine „Klingelmatte“ in die Erprobung. Diese vor dem Bett liegende Matte löst eine Alarmierung aus, sobald der Patient aufsteht. Wichtig sei dies vor allem bei Demenzkranken. Die Anschaffungen haben einen Gesamtwert von 4500 Euro. Finanziert wurden sie aus Mitgliederspenden. „Das medizinische Konzept für Buchloe steht“, sagte Vorsitzender Alois Schmalholz bei der Übergabe. Er freue sich insbesondere, dass wieder verantwortliche Chefärzte im Hause tätig seien - auch als Ansprechpartner für Patienten und Bevölkerung. Ein lange gehegter Wunsch des Vereins sei damit in Erfüllung gegangen. Schmalholz forderte auch, dass am „Pflegepersonal nicht gespart wird“. Denn nur ein zufriedener Patient komme wieder ins Buchloer Haus. Die Chancen für das Krankenhaus sollten jetzt genutzt werden, der Förderverein werde im Rahmen seiner Möglichkeiten „finanzielle und ideelle“ Unterstützung leisten.

18.06.2013:

Spende als „Anschubfinanzierung“
für das Buchloer Krankenhaus St. Josef

Von links: Malerin Renate Löhr, Fördervereins-Vorstandsmitglied Otto Hauer, Chefarzt Dr. Peter Meyer, Fördervereinsvorsitzender Alois Schmalholz, Pflegedienstleiter Ralf Kratel und stellvertretender Fördervereinsvorsitzender Helmut Weiß.

Nach der Entscheidung über den Fortbestand des Buchloer Krankenhauses nahm der Förderverein die bislang „eingefrorenen“ Zuwendungen wieder auf. Als „Anschub-finanzierung“ wollte Vorsitzender Alois Schmalholz die jüngste Spende über 6000 Euro verstanden wissen. Mit dem Zuschuss wurde für die Innere Abteilung ein neues Durchleuchtungsgerät in einer besseren Qualitätsstufe angeschafft als von der Verwaltung geplant.

Chefarzt Dr. Peter Meyer erläuterte bei der Übergabe die Vorzüge des neuen „C-Bogens“, der auch mobil auf den Stationen für Organdarstellungen verwendet werden kann. Insbesondere sehr korpulente Patienten könnten damit gut untersucht werden.
Des weiteren spendete die Buchloer Malerin Renate Löhr wieder zwei Bilder.

Schmalholz betonte, dass der Förderverein im Rahmen seiner Möglichkeiten „alles“ für die Zukunftsfähigkeit der Klinik tun werde. Insbesondere appellierte er an die Bevölkerung und die niedergelassenen Ärzte, das Haus bei Bedarf anzunehmen.

22.03.2013:

Krankenhaus-Investitionen in "schwieriger Zeit"

Von links: Pflegedienstleiter Ralf Kratel, Fördervereinsvorsitzender Alois Schmalholz, stellvertretende Fördervereinsvorsitzende Helmut Weiß und Chefarzt Dr. Peter Meyer bei der Übergabe des Spezialbettes sowie den Stellwänden (im Hintergrund).

Stellwände (5350 €) und ein Niedrigbett (3738 €) im Gesamtwert von 9088 Euro übergab der Förderverein unlängst an das Buchloer Krankenhaus St. Josef. Insbesondere das elektrisch verstellbare Niedrigbett stellt laut Pflegedienstleiter Ralf Kratel eine echte Innovation dar und ist das erste dieser Art im Klinikverbund. Es kann speziell für Demenz-Kranke bis auf 25 Zentimeter Höhe abgesenkt werden. Und „Fixierungen sowie Gitter“ sind überflüssig.. Die will man ohnehin im Krankenhaus „nicht mehr sehen“, so Kratel. Außerdem können automatisch auf Knopfdruck Schocklagen eingestellt werden.

Fördervereinsvorsitzender Alois Schmalholz rechtfertigte die neuerlichen Anschaffungen „in schwieriger Situation“ damit, dass davon vor allem der Patient profitiert. Selbstverständlich würden alle Anschaffungen des Fördervereins in St. Josef bleiben und nicht an andere Häuser des Kommunalunternehmens gehen. Gerade in der jetzigen unsicheren Situation sollten die Mitglieder dem Verein treu bleiben, denn der Rückhalt aus der Bevölkerung sei sehr wichtig.

Chefarzt Dr. Peter Meyer sah in den Spenden ein „Symbol, dass wir uns nicht verunsichern lassen“. Mit fortschrittlicher Technik bleibe man weiter innovativ. „Wir leisten hier gute Medizin und die Belegungszahlen sind auch gut“, so Meyer.

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